Anita Koppelstätter ist bereits seit 1988 Austria Guide. Die Episode, wie sie dazu gekommen ist, erzählt sie gerne: Der verstorbene Wirt vom Weißen Rössl hat sie angesprochen, wieso sie denn nicht die Fremdenführer-Ausbildung mache, gebe es doch viele italienische Gäste, die einen italiensprachigen Guide in Innsbruck bräuchten. Anita machte Nägel mit Köpfen, meldete sich postwendend für den Kurs an. Sie hatte aber nie vor, jemals zu führen. Sie wollte sich nur weiterbilden und mehr über die Stadt wissen, in der sie nun lebte. Erst als Monika Frenzel sie vor 25 Jahren ermutigte, Führungen zu übernehmen, begann sie –neben ihren Aufgaben in der Familie – zu führen.

Für Anita war das eine große persönliche, aber auch familiäre Herausforderung, die sie annahm und bestens bewältigte. Sie erarbeitete sich alles emsig und mit viel Fleiß – vor allem die Ausarbeitungen italienischsprachiger Führungen hatten sie gefordert. Doch wer Anita kennt, weiß, dass sie immer für Neues offen ist. Ihre Kontaktfreudigkeit und auch ihr Wissensdurst sind groß. Für sie war es immer wichtig sich mit ihren Südtiroler Wurzeln, aber auch mit der italienischen Kultur auseinanderzusetzen. Deshalb hat sie auch die Ausbildung zum grenzüberschreitenden Euregio-Guide gemacht.

Und so ist es auch verständlich, dass sie sich thematisch vor allem mit der Italienerin in Tirol, Claudia de´ Medici, besonders intensiv beschäftigte. Ob im historischen Kostüm oder ohne, Anita stellt Claudia de´ Medici in ihren Lebensbezügen als Frau, Mutter und Großmutter dar.

VB

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