Stahlhart, das war das Markenzeichen der Innsbrucker Rüstungen, die vor 500 Jahren hergestellt wurden. Was das Geheimnis der Rüstungsmacher und Waffenschmiedes war, wird Dir in der Ausstellung „Kaiser Maximilian I. – Aufbruch in die Neuzeit“ anhand verschiedener originaler Rüstungen erklärt. Wozu man sie gebraucht hat und wer sie getragen hat, verraten wir Dir dort.

Von Kopf bis Fuß in Stahl

Es ist wohl ein Bubentraum, einmal im Leben ein echter Ritter zu sein. Aber was sind Ritter und gibt es sie noch heute? Wenn ja, wie sehen sie aus? Soviel schon vorab, ein Ritter zu sein ist nicht ganz so einfach. Da ist einmal die Rüstung, in die man sich hineinklemmen muss. Bis dann alles sitzt, inklusive Helm, das braucht eine Weile. Kinder ab sieben Jahre lernten, sich mit Rüstungen von Kopf bis Fuß zu bewegen. Spielerisch haben sie sich miteinander in verschiedenen sportlichen Disziplinen per pedes duelliert.

Sich die Sporen verdienen

Erst wenn man sich die Sporen verdient hat, dann durfte man als Knappe hoch zu Ross mit der Lanze trainieren. Das war eine Herausforderung und hat neben der körperlichen Fitness auch Geschicklichkeit und Treffsicherheit verlangt. Und diese musste man fortwährend trainieren. Dafür hat man sich unterweisen lassen müssen, bevor man zum Ritter geschlagen wurde.

Den Spieß umkehren

Zu Zeiten von Kaiser Maximilian I. war der Umgang mit Stangenwaffen besonders wichtig. Die Picken und Hellebarden wurden vor allem von den Landsknechten verwendet. Sie waren sozusagen die Einheit, die zu Fuß kampfentscheidend waren. Wieso sie den Spieß umdrehen konnten und was es mit dieser Redewendung auf sich hat, kannst Du bei uns erfahren.

 

Willst Du auch Deine Ausdauer, Geschicklichkeit, Deine Treffsicherheit trainieren? Eine Armbrust und den Bogen spannen, einen Fußkampf und ein Kranzelstechen ausprobieren? Dann komm zur Kinder-Werkstatt und probiere es selbst aus!

 

Öffentlicher Termin, am 16.08.2019 um 14:00 Hofburg Innsbruck

Anmeldung: auf Anfrage unter [email protected]

Dauer: 3 Stunden

 

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